Feeling objectified yet? Körper- und Geschlechterunzufriedenheit beim männlichen Geschlecht (Teil 1)

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Wie wird heutzutage Musik gehört? Neben den großen Streamingportalen, wie zum Beispiel Spotify oder iTunes, ist es das Videoportal YouTube, über das Musik gehört, aber vor allem in Form von Musikvideos rezipiert wird. Die Top Musikkanäle (Digster Pop, Kontor.TV, etc.) erreichen über 60 Mio. Abrufe pro Monat (Web-TV-Monitor, 2015). Das entspricht ca. 1.400 Abrufen pro Minute. Wir haben uns im Rahmen des Hochschulseminars „I’m sexy and I know it – Grundstereotype, Bodypride und Emanzipation in populärer Musik und ihre Wirkung“ gefragt, wie sich der Konsum von Musikvideos auf die eigene sexuelle Selbstwahrnehmung von Männern auswirkt.

Body Shaming: Warum können Frauenkörper nicht einfach Frauenkörper sein?

Seit Models in den Medien Rollenbilder aller Art verkörpern, läuft die Diskussion über Schönheitsideale und den Soll-Zustand des menschlichen Körpers. Mädchen scheinen in dieser Hinsicht eher betroffen als Jungs: Eine Studie belegt, dass sie ihr eigenes Körperbild angesichts medialer Präsentationen stärker kritisieren als männliche Altersgenossen. Die Omnipräsenz dünner Körperbilder und die Präsentation dieser Figur als anzustrebendes Ideal definieren nicht nur, wie eine Frau auszusehen hat, sondern sorgen, als logische Folge dessen, dafür, dass auch ausgewachsene Frauen Unsicherheiten bezüglich ihres Körpers nicht ablegen können.

MINT Berlin – Elektronische Musik braucht GRL PWR

Elektronische Musik ist kein neues Phänomen, es erlebt aber gerade im Nachtleben diverser Großstädte ein Revival. In Berlin, wo wohlmöglich jeder Trend losgetreten wird, sind Techno- uns Housepartys bereits seit Jahrzehnten fester Bestandteil eines jeden Nachtwandlers. Auch im Mainstreambereich fand die sogenannte „Electronic Dance Music“ regen Anklang, was sich deutlich in den Charts widerspiegelt.

Mit der zunehmenden Aufmerksamkeit fanden sich immer mehr DJs im Rampenlicht wieder. Dabei fällt auf, dass Frauen in der Szene eindeutig unterrepräsentiert sind, was im Vergleich zu anderen Kunstformen und -bereichen durchaus erstaunt.

 Ohne mein Team?

Eine gendergerechte Liedanalyse:

Denk ich an deutschen Hip Hop in der Nacht, so bin ich um den Schlaf gebracht. Diese erste Zeile aus dem Gedicht Nachtgedanken von Heinrich Heine, lassen mühevoll auf den deutschen Hip Hop übertragen, wenn man die Entwicklung der letzten Jahre verfolgt hat.

Beyoncé’s Lemonade-Performance bei den MTV VMA’s 2016

Repräsentation einer starken Frau oder Bedienung alter Klischees?

Die diesjährigen MTV Video Music Awards hatten mal wieder nur ein Thema: der Auftritt von Queen Bey. Beyoncé Knowles performte ein Medley ihrer bekanntesten Songs aus ihrem aktuellen Visual Album „Lemonade“, welches im April diesen Jahres erschien. Mit Songs wie „Sorry“ oder „Don’t hurt yourself“ brachte sie eine Kurzform der Geschichte ihres Albums auf die Bühne – eine Kurzform der Geschichte einer betrogenen Frau, die sich nicht dem typischen Rollenbild einer betrogenen Frau hingibt und ihrem Mann hinterhertrauert, sondern aus dem Klischee ausbricht und Stärke demonstriert. Grund genug für uns, mal näher zu betrachten, ob Beyoncé es hier wirklich geschafft hat, mit alten Strukturen zu brechen und ein neues Frauenbild zu schaffen.